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SPD-Bundestagsabgeordneter der 16. Legislaturperiode

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Pressemitteilung:

Berlin, 26. September 2008
Erfolgreiche Ausstellung der Solinger Jugendhilfewerkstatt

Neues Markenzeichen: Kunstvoll bearbeiteter Solinger Stahl

'Projekt zeigt, was mit Qualifizierungsmöglichkeiten zu erreichen ist'
Bei der Ausstellungseröffnung der Jugendhilfewerkstatt Solingen im Reichstag am 15. September 2008.
Eine Momentaufnahme während der Ausstellungseröffnung: die Abgeordneten Andrea Nahles und Jürgen Kucharczyk lassen sich die Exponate erklären.
Seit gestern schmücken zahlreiche Kunstwerke aus Stahl und Glas die Büros von Abgeordneten und Mitarbeitern im Deutschen Bundestag. "Die Ausstellung der Jugendhilfe-Werkstatt war überaus erfolgreich. Der kunstvoll bearbeitete Solinger Stahl fand in Berlin großen Zuspruch. Die Resonanz war auf allen Ebenen positiv. Das Projekt der Jugendhilfe-Werkstatt mit den engagierten jungen Leuten hat gezeigt, was mit Qualifizierungsmöglichkeiten zu erreichen ist!" freut sich der Initiator der Ausstellung, Jürgen Kucharczyk.

Auch bei ihm im Büro "Unter den Linden 50" steht seit gestern ein Laufrabe auf weißem Podest. Andrea Nahles, die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, kaufte eine "Heuschrecke als Dirigent". Neben den besonders beliebten Sitzraben und Leseraben wechselten auch größere Ausstellungsstücke wie Schmetterlinge oder das 70 cm hohe "Auge" aus geschmolzenem Glas und Stahl den Besitzer.

Darüber hinaus bot die Ausstellung insgesamt acht Jugendlichen der Solinger Werkstatt die Möglichkeit, Berlin zu besuchen und zumindest in Teilen zu entdecken. Von den repräsentativen Gebäuden rund um den Reichstag beeindruckt, nutzte beispielsweise der 15-jährige Giovanni Carrelli die Gelegenheit, das Brandenburger Tor von West nach Ost zu durchqueren.

Heinz Siering, Leiter der Jugendhilfe-Werkstatt Solingen, und seine Kollegen Bernd Grunwald und Andreas Bode freuten sich über die Akzeptanz in Berlin für den Solinger Stahl und das Solinger Projekt. "Jedes einzelne Objekt, das hier in Berlin erworben wurde, vermittelt unseren Jugendlichen Anerkennung und Zuspruch für ihre Arbeit und die Zeit nach der Jugendhilfe-Werkstatt!" so Heinz Siering.

Während die Raben, Spitzschnäbel, Schmetterlinge, Grillen und Frösche in Berlin ein neues Zuhause gefunden haben, müssen die Jugendlichen die lange Bestellliste abarbeiten, die sie ebenfalls aus der Bundeshauptstadt mitgenommen haben. Ein Grund zur Klage ist das nicht.