|

SPD-Bundestagsabgeordneter der 16. Legislaturperiode

SPD-Bundestagsabgeordneter der 16. Legislaturperiode

Hauptnavigation

Begegnungen in Berlin

'Von den Fortschritten in der chinesischen Behindertenpolitik profitieren'

Eine Delegation des chinesischen Behindertenverbandes besuchte am 29. Mai 2009 den Reichstag in Berlin.
'Von den deutschen Erfahrungen profitieren!' - Das möchte die Delegation des chinesischen Behindertenverbandes.
Eine Delegation des chinesischen Behindertenverbandes besuchte am 29. Mai 2009 den Reichstag in Berlin.
Wang Xinxian, Jürgen Kucharczyk und Franz Thönnes.
Jürgen Kucharczyk begrüßte im Deutschen Bundestag eine Delegation der China Disabled Persons Federation (CDPF), der chinesischen Behindertenorganisation. In enger Abstimmung mit Josef Neumann, dem Geschäftsführer der Lebenshilfe Solingen, organisierte Jürgen Kucharczyk ein Treffen mit dem für die Belange von Menschen mit Behinderungen zuständigen Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Franz Thönnes, und der zuständigen Abteilungsleiterin Erika Huxhold. Der bergische Bundestagsabgeordnete begrüßte den Präsidenten der CDPF, Herrn Wang Xinxian, im Jakob-Kaiser-Haus des Deutschen Bundestages.

Nach der jüngsten Erhebung aus dem Jahr 2007 gibt es 83 Millionen Menschen mit Behinderungen in China. Die Behindertenorganisation hat es sich zum Ziel gesetzt, die Situation dieser Menschen in China in allen sozialen Bereichen zu verbessern. Die zehnköpfige Delegation möchte ihren Besuch nutzen, um von deutschen Erfahrungen zu lernen.

Nachdem Franz Thönnes die Grundzüge, Erfolge und Herausforderungen der deutschen Behindertenpolitik vorgestellt hat, unterstrich Jürgen Kucharczyk die Wichtigkeit des gemeinsamen Weges und der gemeinsamen Entwicklung im Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen. Es komme darauf an, den Geist der deutschen Gesetze in die Köpfe und Herzen der Menschen zu bringen. Erst dann könne es gelingen, z.B. eine Schule für alle unter einem Dach einzurichten.

Jürgen Kucharczyk freute sich auch über die Nachricht von Josef Neumann, dass es konkrete Verhandlungen zwischen den chinesischen Verantwortlichen, der Lebenshilfe Solingen und den Hoffnungstaler Werkstätten in Lobetal für eine Zusammenarbeit bei der Produktion von Rehabilitationsmitteln in Deutschland für China gäbe. Teile der Geräte könnten in Solingen produziert werden.

"Wenn auch unsere einheimische Wirtschaft und unsere Werkstätten von den Fortschritten in der chinesischen Behindertenpolitik profitieren können, dann gibt es gleich mehrere Gründe zu Freude. Dieses Treffen war sehr wichtig!" resümiert Jürgen Kucharczyk.