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SPD-Bundestagsabgeordneter der 16. Legislaturperiode

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Unterwegs im Wahlkreis

"Weder Bagatellisieren noch Dramatisieren!"

Podiumsdiskussion "Ohne Drogen. Erwachsen werden. Erwachsen sein." am 02.02.2009 in Remscheid.
Freude über großen Zuspruch. - Jürgen Kucharczyk, MdB
Podiumsdiskussion "Ohne Drogen. Erwachsen werden. Erwachsen sein." am 02.02.2009 in Remscheid.
Im Mittelpunkt des Interesses. - Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing, MdB.
Podiumsdiskussion "Ohne Drogen. Erwachsen werden. Erwachsen sein." am 02.02.2009 in Remscheid.
Im Mittelpunkt der Diskussion: die Jugend. - Der stv. Vorsitzende des Remscheider Jugendrates, Kai Kerem Niehues.
Podiumsdiskussion "Ohne Drogen. Erwachsen werden. Erwachsen sein." am 02.02.2009 in Remscheid.
Gut vorbereitet. - Der Moderator des abends, Herr Bernward Lamerz, Sabine Bätzing, MdB, 'Hausherr' Prof. Windgassen und Herr Liebetreu von der Suchtberatung der Diakonie.
Podiumsdiskussion "Ohne Drogen. Erwachsen werden. Erwachsen sein." am 02.02.2009 in Remscheid.
In der Diskussion.
"Ohne Drogen. Erwachsen werden. Erwachsen sein." – so war die Diskussionsveranstaltung überschrieben, zu der die SPD-Bundestagsfraktion am Montagabend, 02. Februar 2009 in die "Stiftung Tannenhof" eingeladen hatte. Auf Vermittlung des bergischen Bundestagsabgeordneten Jürgen Kucharczyk war die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Frau Sabine Bätzing, MdB nach Lüttringhausen gekommen.

In ihrem Vortrag vor 100 interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern stellte sie ihre Arbeit als Drogenbeauftragte sowie die Initiativen der Bundesregierung in den Bereichen Drogen- und Suchtpolitik vor. Im Anschluss an ihren Vortrag diskutierten Bätzing und Kucharczyk unter der Moderation des Chefredakteurs der Bergischen Morgenpost, Herrn Bernward Lamerz, mit dem Ärztlichen Direktor der Stiftung Tannenhof, Herr Prof. Windgassen, Herrn Bernd Liebetreu von der Suchtberatung des Diakonischen Werkes sowie dem stv. Vorsitzenden des Jugendrates, Herr Kai Kerem Niehues, über Alkoholkonsum bei Jugendlichen sowie über erfolgversprechende Aufklärungsarbeit.

In ihrem Vortrag warb Bätzing dafür, den Konsum von Nikotin, Alkohol oder sogenannter "Weicher Drogen" weder zu bagatellisieren noch zu dramatisieren. Hier seien in der Vergangenheit Fehler gemacht worden. "Mir geht es darum, Jugendliche zu einem maßvollen und verantwortungsvollen Alkoholkonsum zu erzielen!" so Bätzing.

An ihrem Vortrag schloss sich eine Podiumsdiskussion an. Hier stand "die Jugend" im Mittelpunkt des Interesses. Der stv. Vorsitzende des Jugendrates, Kai Kerem Niehues, berichtete von zahlreichen Aktivitäten des Jugendgremiums im Bereich Aufklärung. "Durch Werbung für Bier vor, während und im Anschluss an Fußballübertragungen, wird der Eindruck vermittelt, Alkohol und Sport gehören zusammen!" Wie schädlich der frühe Kontakt von Jugendlichen mit Alkohol ist, machte Prof. Windgassen in seinen Redebeiträgen deutlich. "Rauschzustände haben ganz massive Auswirkungen auf das sich entwickelnde Gehirn."

Fazit der Diskussion: Mit Statistiken und mit Kampagnen alleine sei dem Phänomen "Rauschtrinken" aber nicht beizukommen. Hier sei vielmehr ein vorbildliches Verhalten seitens der Erwachsenen notwendig.