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SPD-Bundestagsabgeordneter der 16. Legislaturperiode

SPD-Bundestagsabgeordneter der 16. Legislaturperiode

Bundestag hautnah

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP)

Die Freiheitsstatue. Quelle: Pixelio.de - Fotograf: Cornerstone.
Der Freiheitsstatue entgegen - mit einem Stipendium des Bundestages. Quelle: Pixelio.de - Fotograf: Cornerstone.
Allgemeines:

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) ist ein zwischen dem Deutschen Bundestag und dem Kongress der USA vereinbartes Jugendaustauschprogramm. Es wurde 1983 von den beiden Häusern beschlossen, um der jungen Generation in beiden Ländern die Bedeutung der freundschaftlichen Zusammenarbeit, die auf gemeinsamen politischen und kulturellen Wertvorstellungen beruht, zu vermitteln.
Das Programm sieht einen einjährigen Aufenthalt von jungen Deutschen und jungen Amerikanern im jeweiligen Gastland vor. Mitglieder des Deutschen Bundestages übernehmen in dieser Zeit die Patenschaft für die Jugendlichen.



Stipendium

Im Rahmen eines Stipendiums werden vom Deutschen Bundestag und dem Kongress der USA die Flug- und sonstigen Reisekosten, die Programmkosten, die Versicherungskosten und die Kosten für das Vorbereitungsseminar übernommen.
Nicht übernommen werden das Taschengeld und die Fahrkosten zu den Auswahlgesprächen, die möglichst in Wohnortnähe stattfinden.


Verlauf des Aufenthaltes - was erwartet die Jugendlichen?

Die Jugendlichen wohnen in den USA in Gastfamilien. Schüler/innen besuchen eine amerikanische High School, junge Berufstätige ein Community College oder eine vergleichbare Bildungsstätte und absolvieren ein Praktikum in einem amerikanischen Betrieb.


Was wird von den Jugendlichen erwartet?

Der Deutsche Bundestag erwartet, dass die Stipendiaten als junge "Botschafter" ihres Landes einen dauerhaften Beitrag zu einer besseren Verständigung zwischen jungen Deutschen und Amerikanern leisten.
Die Auswahl orientiert sich in erster Linie an dem Persönlichkeitsbild, der Motivation und Eignung der Bewerber für einen einjährigen USA-Aufenthalt. Bewerber mit guten staatsbürgerlichen Kenntnissen werden bevorzugt.


Von den Bewerbern werden im Alltag brauchbare englische Sprachkenntnisse erwartet.


Wer kann teilnehmen?

An dem Programm können Schüler/innen und junge Berufstätige teilnehmen, sofern sie die unten genannten Teilnahmevoraussetzungen erfüllen, sich in den Vorauswahlen bewähren und im Anschluss an die Vorauswahlen von einer/einem der am PPP 2008/2009 teilnehmenden Bundestagsabgeordneten ausgewählt werden.


Schüler/innen:

Teilnehmen können Schüler und Schülerinnen mit guten Schulleistungen, die
• bis zur Ausreise (31.7.2009) die Schule mit der 9. Klasse abgeschlossen haben und mindestens 15, aber höchstens 17 Jahre alt sind (Geburtstage vom 1.8.1991 bis 31.7.1994)


Weitere Voraussetzungen:
• erster Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland
• kein Kind oder Pflegekind eines/einer Bundestagsabgeordneten
• keine ausschließlich amerikanische Staatsbürgerschaft


Junge Berufstätige/Auszubildende:

Teilnehmen können junge Berufstätige, die
• zum Zeitpunkt der Ausreise (31.7.2009) ihre Berufsausbildung abgeschlossen haben
• mindestens 16 und höchstens 24 Jahre alt sind (Geburtstage vom 1.8.1984 bis 31.7.1993)


Weitere Voraussetzungen:
• erster Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland
• kein Kind oder Pflegekind eines/einer Bundestagsabgeordneten
• keine ausschließlich amerikanische Staatsbürgerschaft


Hinweis:
Auch arbeitslose Jugendliche mit abgeschlossener Berufsausbildung sind teilnahmeberechtigt
Wehrpflichtige Jugendliche sollten ihren Wehr-/Zivildienst bereits geleistet haben (Altersgrenze erhöht sich entsprechend)
einige wenige Berufe (z.B. Heilberufe) können in den USA nur mit einer Lizenz ausgeübt werden - daher sind Jugendliche dieser Berufsgruppen von der Teilnahme leider ausgeschlossen. Genaue Informationen erteilt die für die Berufstätigen zuständige Austauschorganisation:


AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.,
Postfach 50 01 42,
22701 Hamburg.


Wahlkreis-Nummer:

In der Bewerbungskarte muss die Nummer des Bundestagswahlkreises eingetragen werden. Für Interessierte, die in Solingen, Remscheid, Wuppertal-Cronenberg oder -Ronsdorf wohnen (Bundestagswahlkreis Solingen / Remscheid / Wuppertal II) ist das die folgende Nummer:
104.
Links:
Parlamentarisches Patenschafts-Programm des Deutschen Bundestages