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SPD-Bundestagsabgeordneter der 16. Legislaturperiode

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"Mittendrin statt nur dabei!"

"Interesse an Demokratie und Gesellschaft erhöhen"

Im Rahmen seines Praktikums im Abgeordnetenbüro von Jürgen Kucharczyk. MdB wurde der Kasache Baubek Kenzhebayev vom Präsidenten des Deutschen Bundestages, Dr. Norbert Lammert, empfangen.
Im Rahmen seines Praktiums im Abgeordnetenbüro von Jürgen Kucharczyk, MdB wurde der Kasache Baubek Kenzhebayev auch vom Präsidenten des Deutschen Bundestages, Herrn Dr. Norbert Lammert, empfangen.
Am gestrigen Tag wurden der bergische Bundestagsabgeordnete Jürgen Kucharczyk und sein Gast Herr Baubek Kenzhebayev aus Kasachstan vom Präsidenten des Deutschen Bundestages, Dr. Norbert Lammert, empfangen.

Der Deutsche Bundestag bietet seit 20 Jahren das auf fünf Monate angelegte Internationale Parlaments-Praktikum (IPP) an. In Zusammenarbeit mit den Berliner Universitäten gibt das deutsche Parlament etwa 100 qualifizierten, politisch interessierten Menschen aus nunmehr 21 Ländern eine weltweit einmalige Gelegenheit, Entscheidungsprozesse kennen zu lernen und praktische Erfahrungen im Bereich der parlamentarischen Arbeit zu sammeln. Schwerpunkt ist das Praktikum in den Büros der Bundestagsabgeordneten.

Als Jürgen Kucharcyzk MdB gefragt wurde, ob er einem jungen Lehrer aus Kasachstan diese Chance ermöglichen will, hat er ohne Zögern zugesagt. „Das Ziel des Programms ist, das Interesse an Demokratie und Gesellschaft zu erhöhen. Gleichzeitig lernen meine Mitarbeiter und ich viel vom tagtäglichen Leben im zentralasiatischen Kasachstan. Das ist für uns alle ein anregender Austausch“, so Kucharczyk.

Der 26-jährige Kasache besuchte auf einer viertägigen Reise Solingen, Remscheid und Wuppertal. Der Reiseplan wartete aber nicht nur mit touristischen Höhepunkten, sondern auch mit interessanten Besuchen im Rahmen der Arbeit eines Bundestagsabgeordneten auf. Gemeinsam mit Jürgen Kucharcyzk stattete Baubek Kenzhebayev der Comeniusschule, einer Schule für Lernbehinderte, und der Jugendhilfewerkstatt in Solingen einen Besuch ab. „Es war interessant zu erleben, wie intensiv in Deutschland benachteiligte Mädchen und Jungen gefördert werden“, erklärt Herr Kenzhebayev in einem sehr guten Deutsch.