|

SPD-Bundestagsabgeordneter der 16. Legislaturperiode

SPD-Bundestagsabgeordneter der 16. Legislaturperiode

Hauptnavigation

Unterwegs im Wahlkreis

Globalisierung auf der Gefühlsebene - Drachenfest der DIG in Bergisch Born

Gute Laune bei strahlendem Wetter.
Freude am Fest: die Vorsitzende der DIG Remscheid, Frau Helma Ritscher (3. v. l.), Jürgen Kucharczyl (5. v. l.) und Oberbürgermeisterin Beate Wilding (2. v. r.).
Schülerinnen und Schüler des Röntgen-Gymnasiums ließen Drachen für Dalits steigen.
Schüler des Röntgen-Gymnasiums mit ihren "Botschaftern" - den Drachen.
Ein traditionell indischer Drache.
Nur einer von vielen: Ein traditionell indischer Drachen.
An einem sonnigen Wochenende Anfang August stiegen in Bergisch Born bunte Drachen in den Himmel. Auf Initiative der Deutsch-Indischen Gesellschaft (DIG Remscheid) in Zusammenarbeit mit dem Kulturservice, der Kinder- und Jugendförderung und Schulen der Stadt Remscheid, unterstützt durch den Drachen-Michel, fand das Internationale Drachenfest statt. Die Organisatoren der Veranstaltung konnten als Schirmherrin die Remscheider Oberbürgermeisterin Beate Wilding gewinnen.

Der Höhepunkt des Festes war zweifelsohne die Aktion der Schülerinnen und Schüler des Remscheider Röntgen-Gymnasiums. Sie schickten Drachen in die Lüfte, die mit Botschaften versehen waren. Botschaften an ihre gleichaltrigen Dalit-Freunde in Indien, die noch heute als Unterprivilegierte in der indischen Gesellschaft jeden Tag um ihre Rechte kämpfen müssen. Auf ihr Rechte auf Bildung, auf Gewaltfreiheit und auf die freie Entwicklung der Persönlichkeit.

Gleichzeitig fand in drei indischen Dörfern eine ähnliche Veranstaltung statt, so dass Kinder in Indien und Deutschland in dieser Stunde über die Drachen miteinander verbunden waren.

Der bergische Bundestagsabgeordnete Jürgen Kucharczyk war gebeten worden, ein Grußwort zu Beginn der Aktion zu halten. Es wurde via Internet live nach Indien gesendet. "Wie unterschiedlich auch die Lebensumstände dieser Jugendlichen sind, sie eint doch ein Merkmal, das allen Freundschaften innewohnt: Die Zuneigung und gegenseitige Wertschätzung um ihrer selbst willen. Daraus erwachsen Verständnis und Kraft. Den jungen Menschen in Indien geben diese Verbindungen darüber hinaus moralische Unterstützung im Kampf für ihre Rechte. Kinder haben Rechte. Auf jedem Kontinent, in jedem Land dieser Welt", so Kucharczyk in seiner Rede.