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SPD-Bundestagsabgeordneter der 16. Legislaturperiode

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Reden im Deutschen Bundestag

Eingefahrene Denkmuster über Bord werfen!

Jürgen Kucharczyk am Rednerpult des Deutschen Bundestages
Jürgen Kucharczyk, MdB.
In der 22. Sitzung des Deutschen Bundestages vom 09. März 2006 sprach Kucharczyk im Rahmen der Debatte über den Zwölften Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung.

Der bergische Bundestagsabgeordnete Jürgen Kucharczyk hat in seiner zweiten Rede im Plenum des Deutschen Bundestages die Pläne von NRW-Familienminister Armin Laschet (CDU) scharf kritisiert.

Anlässlich der Beratungen zum 12. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung sprach sich Jürgen Kucharczyk für ein Verständnis von Kinder- und Jugendpolitik als gesamtgesellschaftliche Querschnittsaufgabe aus.

"Umso erstaunlicher und ärgerlicher ist es, wie das Land Nordrhein-Westfalen zurzeit diese Querschnittsaufgabe versteht: nämlich als Einschnittspolitik! Ein schwarz-gelber Kahlschlag in der Kinder- und Jugendpolitik, der Eltern verunsichert, Kommunen in Zwangslagen und Jugendverbände auf die Barrikaden bringt, ist sozial ungerecht!" so Kucharczyk in seiner Rede im Deutschen Bundestag.

Zudem betonte der bergische Abgeordnete den deutlichen Nachholbedarf bei Bildungs-, Betreuungs- und Erziehungsangeboten, den auch der 12. Kinder- und Jugendbericht erkennt. In den nächsten Jahren müssen die notwendigen Entwicklungen konsequent vorangetrieben werden, um auch im Vergleich zu unseren europäischen Nachbarn aufzuholen.

"Gut ist, dass wir dabei auf die erfolgreiche Kinder- und Jugendpolitik der Vorgängerregierung bauen können!" so Kucharczyk weiter. "Die neue Bundesregierung setzt den erfolgreich eingeschlagenen Weg fort."

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